Mauren, Maler und Meer – Unsere Studienreise 2025 nach Málaga

Im Rahmen unserer Studienreise erkundeten wir die südspanische Hafenstadt Málaga – eine der ältesten Städte Europas, deren Geschichte von Phöniziern, Römern, Mauren und der spanischen Monarchie geprägt ist. Unsere Erkundung begann mit einer spielerischen Stadtrallye an acht Stationen, bei der wir tief in diese vielschichtige Geschichte eintauchten und Orte kennenlernten, die für die Identität Andalusiens bis heute prägend sind. Besonders beeindruckend waren die Spuren der arabischen Herrschaft: Die Alcazaba von Málaga, eine maurische Festungsanlage aus dem 11. Jahrhundert, bot uns die Gelegenheit, Architektur und Verteidigungssysteme der Mauren aus nächster Nähe zu erleben. Direkt darunter liegt das „Teatro Romano“, ein sichtbares Zeugnis der Antike, das eindrucksvoll zeigt, wie früh römische Kultur auf die Iberische Halbinsel gelangte und wie sich historische Epochen in Málaga wie übereinanderliegende Schichten abzeichnen.






Auch die Kunst Málagas nahm einen zentralen Platz in unserem Programm ein. Im Picasso Museum setzten wir uns intensiv mit Leben und Werk des wohl berühmtesten Sohnes der Stadt, Pablo Picasso, auseinander und reflektierten seine Bedeutung für die moderne Kunst Europas.


Bei der Stadtführung durch Málaga haben wir viel über die Geschichte der Stadt gelernt. Wir erfuhren, wie die Mauren die Region prägten, welche Bedeutung die Kathedrale hat und wie das römische Theater Zeugnis der alten römischen Besiedlung ablegt.



Ebenso spannend war der Besuch der Markthalle, in der wir regionale Produkte und spanische Esskultur authentisch kennenlernen konnten – und natürlich ließen wir uns köstliche Churros nicht entgehen.



Flamenco erlebten wir später nicht nur als Tanzshow, sondern als lebendiges UNESCO-Weltkulturerbe, das aus der jahrhundertelangen Begegnung verschiedener Kulturen entstanden ist.

Ein Highlight war auch unser Ausflug aufs Meer: Auf einer Bootstour entlang der Costa Brava erkundeten wir die maritime Umgebung und genossen die atemberaubende Küstenlandschaft.

Besonders eindrucksvoll war der Besuch der Malagueta – der historischen Stierkampfarena von 1876. In einer Führung erfuhren wir nicht nur viel über Architektur und Geschichte der Arena, sondern auch über die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Stierkampfes in Spanien. Das immersive Museum ermöglichte uns zudem, mithilfe multimedialer Installationen die Rituale und Traditionen dieser alten spanischen „Kunstform“ nachzuvollziehen.






Am letzten Abend der Reise kochten wir gemeinsam Paella – ein ursprünglich aus Valencia stammendes Gericht, das sich längst zu einem Nationalgericht entwickelt hat und die kulinarische Vielfalt Spaniens auf wunderbare Weise vereint.



So wurde unsere Studienreise nicht nur zu einer Reise in den Süden Spaniens, sondern vor allem zu einer Entdeckungsreise durch die Schichten europäischer Geschichte, kultureller Begegnungen und moderner spanischer Identität.
