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Sportschüler im virtuellen Austausch mit französischen Sportlern des Gymnasiums „Saint-Antoine“

03.07.2017 | 06:59

Die französischen Oberstufenschüler des Gymnasiums „Saint-Antoine“ Phalsbourg im Elsass werden in Sport auf Deutsch unterrichtet und müssen am Schuljahresende in ihrer Fremdsprache ihr Examen ablegen. Um sie darauf optimal vorzubereiten, kontaktierte uns im Juli 2016 Monsieur Pascal Curin, der dortige Oberstufenkoordinator. Seine Idee, unsere Schüler gemeinsam an verschiedenen Projekten arbeiten zu lassen, stieß bei uns auf großes Interesse.

Schnell fanden sich interessierte Französischlerner in den 12er Kursen, die neugierig und experimentierfreudig waren, um sich auf diese virtuelle Begegnung einzulassen. Sie beschäftigen sich sinnstiftend und in einer authentischen Situation mit der Fremdsprache, sie arbeiteten selbstgesteuert und mit hoher Eigenverantwortung. Individueller, differenzierter und lebensnäher kann Unterricht kaum sein! Auch unsere Schüler, die häufig aus Trainings- und Wettkampfgründen nicht im Unterricht sein können, haben von dieser außerunterrichtlichen Lernform profitiert.

Die Skala der neuen Technologien, um die Entfernung zwischen unseren Schulen zu überwinden, bietet gerade dieser Generation vielfältige Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen. Im Zeitraum von Oktober 2016 bis Mai 2017 haben sie ein gemeinsames Produkt erarbeitet. Ihre Ergebnisse können sich sehen lassen. Das Projekt war äußerst erfolgreich, wenngleich es ursprünglich umfassender angedacht war. Die Elsässer hätten sich noch mehr Tandems gewünscht. Vielleicht werden es im nächsten Jahr mehr.

Lisann Poley, Pauline Rybarz, Tobias Fiedler, Jonas Bingert und Tim Hoffschläger haben sich in diesem Projekt sehr engagiert und auch sprachlich profitiert.

In der Auswertung schrieb zum Beispiel Tobias: „Es war cool, mal ein bisschen mit einem Menschen aus dem Ausland Kontakt zu haben. Vor allem haben wir uns bei WhatsApp nicht nur über unsere Arbeit unterhalten, sondern auch über andere Themen wie z.B. Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2017.“

Victor aus Phalsbourg sagt, dass dieser Austausch sowohl für Jonas als auch für ihn sehr interessant und bereichernd gewesen wäre. Beide hätten neue Vokabeln gelernt und sich gegenseitig korrigiert. Im Übrigen waren es besonders die jeweiligen Fehler des anderen, die sie zum Lachen brachten. Er bedankt sich für die Realisierung dieses Austausches, bei dem sie nicht nur ein gemeinsame „Pflicht“-Arbeit gemacht hätten, sondern darüber hinaus sich über unterschiedlichste Dinge des Lebens ausgetauscht hätten. Das wäre sogar noch interessanter als die eigentliche Arbeit gewesen. Er ist überaus angetan, dass er Jonas‘ Bekanntschaft gemacht hat und Jonas einiges in Französisch beibringen konnte, genau wie Jonas es für ihn im Deutschen getan hat.

Merci pour ce travail engagé!

  • Alicia Reeb & Lisann Poley 
  • Mathieu Durmeyer & Tobias Fiedler 
  • Victor Dill & Jonas Bingert 
  • Michel Schott & Tim Hoffschlaeger 
  • Clémentine Berthol & Pauline Rybarz 

Anja Legrand

Link zur Homepage der Partnerschule

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